Dienstag, 19 August 2014 14:57

Fahrzeugsegnung HLF 20 mit Festbetrieb

Bereits der Wahlspruch der Feuerwehren "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" drückt die Verbundenheit der Feuerwehr mit Gott aus. So erhielt das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF20) bereits nach der Auslieferung im Dezember einen vorläufigen kirchlichen Segen durch unser passives Mitglied Kaplan Stefan Betz.
Er ließ es sich auch nicht nehmen zum Florianstag im Mai einen feierlichen Gottesdienst zu zelebrieren und im Anschluss zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Tina Merten das neue Fahrzeug zu segnen. In seiner Predigt lobte der Geistliche den Einsatz der Königshöfer Wehrleute, die immer zur Stelle seien, wenn jemand in Not ist. Das neue Fahrzeug soll dabei Unterstüzung sein und den Männern und Frauen im Einsatz noch mehr Möglichkeiten zur Hilfe an die Hand geben.
Nach dem ökomenischen Segen stellte Kommandant André Knies einige Fakten zu dem neuen Gerät vor und bedankte sich bei allen die mitwirkten, dass dieses Fahrzeug beschafft werden konnte mit einem Präsent, unter anderem bei Bürgermeister Thomas Helbling. Der stellvertretende Kommandant Peter Fischer bedankte sich ebenfalls mit einem kleinen Geschenk besonders bei Kommandant André Knies, der mit am meisten Arbeit mit der Beschaffung hatte. Auch die Patenwehren aus Römhild und Sulzdorf a. d. Leberhecke beglückwünschten die Königshöfer Wehr und hatten Präsente parat.

Wegen der heiligen Erstkommunion in einer Gemeinde der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke, die ebenfalls Kaplan Stefan Betz zelebrierte fand die Segnung bereits am Samstagabend statt und wurde vom Ehrenabend der Allianz Grabfeldgau abgerundet. Am Sonntag war dann die Bevölkerung eingeladen sich über die Feuerwehr, das neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und auch die Integrierte Leitstelle Schweinfurt zu informieren. Alleine der lange Name Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug zeigt bereits die Multifunkionalität des Fahrzeuges, so konnte in verschiedenen Vorführungen erfahren werden, dass mit diesem Fahrzeug eine Vehrsunfall ebenso, wie ein Brand abegearbeitet werden kann. Auch bei Gefahrgutunfällen oder Arbeits- und Haushaltsunfällen kann eine Ersthilfe durchgeführt werden.
Neben den Fachinformationen war natürlich auch für die kleinen an der Hüpfburg und am Spritzenhäuschen in der Spielestraße jede Menge geboten. Da auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam trotzten viele Bürger dem wechselhaften Wetter, um sich über "Ihre" Feuerwehr zu informieren.

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